Angelruten Test

Angeln wird immer beliebter. Je nachdem welche Fische man angeln möchte, sind einige wichtige Punkte in Bezug auf die Angel zu beachten. So sollte zum Beispiel die Länge der Angelrute sowohl an die Tiefe des Gewässers als auch an die angestrebte Wurfreichweite angepasst sein. Bevor man sich seinem neuen Hobby widmet, gilt es einen gültigen Angelschein zu besitzen. Der Erwerb des Angelscheins nimmt etwa 3 Monate Zeit in Anspruch und endet mit einer Theorie- und Praxisprüfung. Hat man den Angelschein erst mal in der Tasche, dann kann das Angeln zu einem entspannenden Hobby werden, das zudem noch reichlich Früchte in Form von Fischen trägt. Angel ist aber nicht gleich Angel und sollte man sich im Vorfeld anhand des Angelruten Test ausreichend informieren, auf was man beim Kauf einer Angelrute unbedingt achten muss.

Die Besten Angeln beim Angel Test 2016

Beim Angel Test 2016 wurde die Jenzi Spinnrute Okinawa zum Testsieger gekürt, die aufgrund ihrer hochwertigen Verarbeitung, der stabilen Rolle und Rute positiv auffiel. Der Preis-Leistungs-Sieger ist die Soytich Carbon 01, die für das präzise Auswerfen und ihrer Stabilität bekannt ist. Diese Angelrute eignet sich auch für sehr große Fische. Bisher wurden bei der Stiftung Warentest keine Angelruten getestet.

Jenzi Spinnrute Okinawa JPX - Testsieger 2016
24 Bewertungen
Jenzi Spinnrute Okinawa JPX - Testsieger 2016
  • Daten: 270 cm Rutenlänge // 60 g Wurfgewicht
  • Art: Spinningrute
  • Hochwertige Verarbeitung aus Carbon
  • Stabile Rolle und Rute
  • Besonders leicht
  • Feine Beringung und ergonomische Griff-Formung
Soytich Carbon Angelrute - Preis-/Leistungssieger 2016
15 Bewertungen
Soytich Carbon Angelrute - Preis-/Leistungssieger 2016
  • Daten: 270 cm Rutenlänge // 100 g Wurfgewicht
  • Art: Teleskoprute
  • Qualitative Angelrute aus Carbonfaser
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Mit Tragetasche inklusive
  • Sehr leicht
DAM Angelset - Unsere Empfehlung 2016
36 Bewertungen
DAM Angelset - Unsere Empfehlung 2016
  • Daten: 240 cm Rutenlänge // 80 g Wurfgewicht
  • Art: Teleskoprute
  • Inklusive Angelspule
  • Hochwertige Fängigkeit und Qualität
  • Für Anfänger und Allrounder
  • Inhalt aus: Rute, Rolle samt Schnur, Stopper, Pose,  Passhülle, Blei und Wirbel

Was versteht man unter einer Angel und welches Equipment wird benötigt?

Mehrere Ruten-Teile ergeben bei einer Angel die Rute. Dies hat den Vorteil, dass die Angel zum Transport entweder auseinandergenommen oder zusammengeschoben werden kann. Die Angelschnur läuft dabei durch die Ringe, die entlang der Rute angebracht sind. Dies gewährleistet immer die optimale Spannung der Angelschnur. Des Weiteren findet man an einer Angelrute den Griff und die Angelrolle, auf der die Schnur aufgerollt wird. Will man angeln, wirft man die Schnur aus und wartet dann, bis die Fische beißen. Beim Auswerfen der Schnur rollt sich diese bis zu einem bestimmten Maximum von der Angelrolle ab und kann nur durch das Betätigen der Kurbel an der Angelrolle wieder eingeholt werden. Damit man lange Freude an seiner Angelrute hat, sollte diese natürlich robust sein, aber auch handlich.

at-1024x1024Natürlich benötigt man zum Angeln mehr als nur die Angelrute. Das Wichtigste ist hierbei der Köder, der aus einem Blinker, der das Licht reflektiert und optisch einem Fisch ähnelt, handeln oder aber aus einem Wurm, den man am Angelhaken befestigt und der die Fische anlocken soll. In Bezug auf den Angelhaken muss man nicht all zu viel beachten. Das richtige Equipment bekommt man im Angelshop oder auch online.

Worauf man beim Kauf einer Angelrute achten sollte

  1. Rutenlänge: Die Rutenlänge richtet sich immer danach in welchem Gewässer man fischen möchte. Angelt man in einem kleinen See, dann eignet sich eine Rute mit 2 m Länge. Beim Bootsangeln sollte die Rute kurz sein, denn man angelt in der Nähe des Bootes, die Maximalgröße sollte hier bei 2,40 m liegen.
  2. Material: Zu den gängigsten Materialien zählen Carbon, Fiberglas oder Kohlefaser. Entscheidet man sich für Carbon oder Kohlefaser, dann sollte man wissen, dass diese Ruten leicht, aber auch steif sind, was wiederum mehr Energie beim Werfen erfordert, aber auch einen weiteren Wurf ergibt. Diese Materialien eignen sich sehr gut für Anfänger. Für mehr Drill beim Wurf sorgt die Glasfaser, denn das Material ist biegsam und schwingt mehr.
  3. Transportlänge: Beim Kauf sollte man zudem auf die Transportlänge achten. Eine Teleskoprute mit einer Länge von 2,70 m kann bis auf 40 cm zusammengeschoben werden. Diese Ruten eignen sich also sehr gut für Urlaub oder Reise.
  4. Maximales Wurfgewicht: Beim Kauf einer Angelrute sollte man natürlich nicht nur auf die Rutenlänge achten, sondern auch auf das maximale Wurfgewicht. Wurfgewicht und Rutenlänge bestimmen maßgeblich, welche Fische wo geangelt werden können. Es gibt also nicht die eine Angel für jede Fischart.
  5. Zubehör: Zahlreiche Angelruten werden mit viel Zubehör ausgeliefert. Dazu gehören neben dem Angelkoffer und dem Anglerstuhl auch die Blinker, das Filetiermesser oder ein Wobbler. Bevor man zum Angelausflug aufbricht, sollte man sich das Zubehör genau anschauen und überlegen, ob noch wichtiges Equipment dazugekauft werden muss. Sehr wichtig ist, beim Zubehör die Spule und der Köder, denn sonst hat der beste Angler keine Erfolgserlebnisse. Das Filetiermesser ist für den Anfang nicht wirklich wichtig – hier reicht auch ein Taschenmesser.

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Die verschiedenen Angel-Typen

Der Angelruten Test 2016 hat sich mit drei Angel-Typen beschäftigt, die am meisten verbreitet sind. Sicherlich gibt es auch noch spezielle Angel-Typen für das Hochsee-Angeln oder das Aalangeln, was aber wiederum weitere Vorkenntnisse erfordert, sodass es hier den Rahmen sprengen würde.

  • Die Teleskoprute: Eine Teleskoprute besteht aus mehreren Teilen, die zum Transport auseinandergenommen werden können. Die Spitze einer solchen Rute ist dünner und kann in die unteren Teile eingeführt werden. Solch ein Rute hat Nachteile, was die Belastbarkeit der Rute angeht, welches wiederum zu einer Verformung der Rute bei höheren Belastungen führt. Weiterhin st die Anzahl der Ringe für die Angelschnur auf die Anzahl der Segmente begrenzt, da man die Rute ansonsten nicht zusammenschieben könnte. In Deutschland ist die Teleskoprute aber dennoch sehr beliebt. Gründe hierfür sind die einfache Verstauung und der gute Transport sowie der günstige Einstiegspreis. Auch bei der Bedienung gibt es bei diesem Typ wenig zu beachten, sodass gerade der Einstieg ins Angeln mit einer Teleskoprute sehr leicht fällt. Zu den besten Teleskopruten…
  • Die Spinnrute: In Deutschland ist die gängigste Angel-Art das Angeln mit der Spinnrute, wobei hier die Technik auf einem ständigen Auswerfen und wieder einholen der Angelschnur beruht. Durch die Bewegung des Köders wird die Bewegung eines Beutefisches imitiert, und sobald ein Fisch zuschnappt, hat der Angler ihn am Haken. Je nach ihrem Wurfgewicht unterscheidet man Spinnruten in 5 große Kategorien, was mit dem minimalen und maximalen Wurfgewicht zusammenhängt. Angelt man vom Boot aus, dann sollte eine kürzere Spinnrute verwendet werden, als wenn man vom Ufer aus angelt. Anfänger, die das präzise Werfen mit einer steifen Rute bevorzugen, sollen eine Spinnrute nutzen.Zu den besten Spinnruten…
  • Die Steckrute: Der Name lässt es schon vermuten, diese Rute kann zusammengesteckt werden. Zum Transport zerlegt man die Rute in die einzelnen Segmente und baut sie erst am Zielort zusammen. Jedes Segment hat dabei eine Länge von 80 -200 cm. Durch festsitzende Hülsen ist das Zusammenstecken recht einfach. Im Gegensatz zur Teleskoprute verfügt die Steckrute über viele Schlaufenringe, was die Steckrute wiederum belastbarer macht. Daher ist sie gerade für schwere Fische sehr gut geeignet.Zu den besten Steckruten…

Daneben gibt es die Aalrute, die man zum Aalangeln nutzt. Diese Rute hat bis in die Spitze einen kräftigen Widerstand und reagiert sensibel auf Gewicht und Fang. Die Fliegenrute, die zum Fliegenfischen verwendet wird. Der Köder ist hier immer eine künstliche Fliege. Die Rute weist hier immer eine parabolische Aktion auf, was bedeutet, dass die Rute immer die Form einer Parabel annimmt, sobald ein Fisch am Haken hängt. Sowie die Zanderrute für das Zanderangeln – ebenfalls mit weicher und parabolischer Aktion. An diese Form des Angeln sollten sich nur erfahrene Angler heranwagen, denn diese Form ist äußerst anspruchsvoll.

Welche Angel passt zu mir?

Diverse Fragen zum Thema Angeln

Kosten einer Angel: Es gibt hier schon Billig-Ruten ab ca. 10 Euro. Selbst als Anfänger sollte man von solchen Ruten Abstand nehmen, denn die Haltbarkeit und die Qualität lässt doch einiges zu wünschen übrig. Bereits ab 25 Euro bekommt man schon gute Einsteiger-Angelruten und ab 40 Euro gibt das Zubehör inklusive. Die Preisspanne nach oben ist natürlich offen und kann mehrere Hundert bis Tausend Euro betragen. Solch eine Rute ist aber ein Liebhaberstück und wird vom Angler auch ein Leben lang genutzt.

Angelschein – ab wann: Der Angelschein kann schon von Kinder ab 10 Jahre erworben werden. Der Lehrgang dazu dauert ca. 30 Stunden und kostet je nach Bundesland zwischen 70 und 150 Euro. Ab dem 14. Lebensjahr muss der vollwertige Angelschein erworben werden.

Angeln von Forellen: Forellen kann man sehr gut an schnellen und reißenden Bächen angeln, denn die Tiere bevorzugen diese Gewässerart als Lebensraum.

Angeln ohne Angelschein: Unter bestimmten Vorraussetzungen ist es in Deutschland erlaubt, auch ohne Angelschein zu angeln.

Jenzi Spinnrute Okinawa JPX - Testsieger 2016
24 Bewertungen
Jenzi Spinnrute Okinawa JPX - Testsieger 2016
  • Daten: 270 cm Rutenlänge // 60 g Wurfgewicht
  • Art: Spinningrute
  • Hochwertige Verarbeitung aus Carbon
  • Stabile Rolle und Rute
  • Besonders leicht
  • Feine Beringung und ergonomische Griff-Formung